Havelland-Kiosk arbeitet eng mit Gemeinde Milower Land zusammen
Wie schon mehrfach in der Presse berichtet, ist im vergangenen Jahr eine für alle Seiten sehr fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen dem Milower Land und dem Havelland-Kiosk entstanden. So übergaben mehrere am Milower Land interessierte Bürger der Redaktion des Havelland-Kiosk interessante Beiträge sowie Bildmaterial zur regionalen Zeitgeschichte und bereicherten damit den regional-geschichtlichen Teil des Kiosk wesentlich.
Eine besonders positive Zusammenarbeit ist zwischen dem Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. und dem Havelland-Kiosk entstanden. Der Verein unterstützt mit finanziellen Mitteln die Entwicklung und Vermarktung touristischer Souvenirs aus dem Milower Land über den Havelland-Kiosk.
Derzeit wird auch eine Unterstützung bei der Vermarktung touristischer Angebote aus dem Milower Land über den Havelland-Kiosk geprüft.
Auf der Veranstaltung mit MdB Cornelia Behm wurde dem Havelland-Kiosk am 28. Februar 2006 die Möglichkeit gegeben, die gute Zusammenarbeit mit den Bürgern, den Unternehmen, der Verwaltung und den Vereinen aus dem Milower Land noch einmal öffentlich darzulegen.
Der Havelland-Kiosk unterstützt regional-geschichtliche Projekte. Kürzlich stellte Architekt Wolfram Bleis sein Projekt „Die verschwundene Stadt" vor. Das Projekt ist das Ergebnis einer Auslobung des „Kulturland Brandenburg e.V." und beinhaltet die Entwicklung der Rathenower Altstadt ausgehend vom Jahr 1945 bis in die Gegenwart. Am Beispiel der Altstadt wird gezeigt, wie ein über Jahrhunderte gewachsener Stadtkern mit seiner Zentrumsfunktion nach der fast völligen Zerstörung in den letzten Kriegstagen zum Randgebiet wurde. Erste Ergebnisse des Projektes werden der breiten Öffentlichkeit bei einer Ausstellung in der Mühle auf dem Landesgartenschau-Gelände zugänglich gemacht.
Weiterführend ist eine Broschüre mit aufschlussreichem Bildmaterial geplant. Besonders das Bildmaterial wird dem Leser nachhaltig die gewaltigen Veränderungen im Bereich der Rathenower Altstadt im Laufe des letzten Jahrhunderts nahe bringen. Der Havelland-Kiosk wird das Projekt von Architekt Wolfram Bleis mit begleiten und die Ergebnisse seiner Arbeit über den Kiosk auch überregional popularisieren.
Auf Initiative des Havelland-Kiosk wurde in der Vergangenheit nach finanziellen Lösungen für die Erstellung einer Broschüre zum Thema der 2. Böhner Geschichtsveranstaltung gesucht.
Dank finanzieller Unterstützung durch private Sponsoren konnten die Voraussetzungen geschaffen werden, so dass die Arbeit daran demnächst beginnt.
Die Vermarktung der Broschüre mit dem Arbeitstitel „Die letzten Tage im Krieg und die ersten Tage im Frieden -hier in der Region" ist dann ab Juni 2006 geplant.
Seit dem offiziellen Start des Havelland-Kiosk unterstützen uns zahlreiche Privatpersonen mit regional-geschichtlichen Beiträgen. Dank der freundlichen Unterstützung des Rathenower Heimatbundes e.V. konnten wir zwischenzeitlich zahlreiche Artikel aus den Rathenower Heimatkalendern entnehmen und veröffentlichen. Durch diese ergänzende Unterstützung ist das regionale Geschichtsbuch stark gewachsen und vermittelt dem Leser einen immer besseren Einblick in unsere regionale Geschichte.
Unterstützung erhält der Havelland-Kiosk immer wieder auch vom Rathenower Urgestein, Günter Thonke. So konnten von Günter Thonke bereits 27 von ihm selbst geschriebene Beiträge im Havelland-Kiosk veröffentlicht werden.
Günter Thonke beschäftigt sich in seinen Beiträgen nicht nur mit der Geschichte des Havellandes sondern er nimmt auch in gewohnt humorvoller Weise die gegenwärtigen Geschehnisse „aufs Korn".
In den vergangenen Wochen haben wir einige der auf der 2. Böhner Geschichtsveranstaltung gehaltenen Beiträge redaktionell bearbeitet.
Quelle: MAZ vom 26.04.2006
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Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. und Havelland-Kiosk
von Michael Lichtenberg Ende 2004 wurde das Wirtschaftsnetzwerk des Milower Landes ins Leben gerufen. Eine Aktion, die für ein Jahr gefördert wurde. Nun läuft zum Ende 2005 die Förderung aus. Stellt sich die Frage, was wurde erreicht?
Zielstellung war eine Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes und damit eine Förderung der Attraktivität der Region. Nun kann man dies natürlich nicht in einem Jahr realisieren. Rund 200 Unternehmen taten sich zusammen und arbeiteten auf verschiedenen Ebenen zusammen. Eine Zusammenarbeit, die sich sicher auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.
Prost Milower Latte
Einer der deutlichsten Erfolge ist der vom Netzwerk initiierte Innovationspreis für regionale Souvenirs. Herauskam, dass mittlerweile jeder der 12 Ortsteile eigene touristische Souvenirs kreierte.
Da die Milower scheinbar einen guten Tropfen mögen, wurden etliche Spirituosenmarken auf den Markt gebracht. Die Namensgeber waren hierbei recht erfinderisch: Milower Latte, der Galmer Kranzstecher, Möthlitzer Bullenschuß oder Nitzahner Feuerrohr. All diese neuen Souvenirs werden auch im Havelland-Kiosk verkauft, der unter www.havelland-kiosk.de auch weltweit diese Produkte anbietet.
Stand auf der LAGA
Das Interesse am Havelland-Kiosk ist zwar groß, aber der Verkauf ist noch entwicklungsfähig. Eine stärkere Popularisierung des Onlineshops soll eventuell durch einen eigenen Stand auf der LAGA erreicht werden. Derzeit wird geprüft, wie dies personell zu realisieren ist. Darüber und wie die weitere Strategie der Milower Unternehmerschaft für 2006 sein wird, beraten die Gewerbetreibenden Ende des Jahres. Es geht also weiter.
Quelle: In Anlehnung an einen Beitrag aus der "Stadtwerke Zeitung" 04/05 redaktionell von Hans-Jürgen Wodtke überarbeitet